1 Rezension für 25 letzte Sommer
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von: Stephan Schäfer
Manchmal braucht es nur eine Begegnung, um die eigene Sicht auf das Leben zu verändern. In „25 letzte Sommer“ von Stephan Schäfer entflieht der Autor dem hektischen Alltag der Großstadt in ein kleines Haus auf dem Land. Dort findet er nicht nur Ruhe, sondern trifft eines Morgens auf Karl – einen älteren Mann, der den Moment genießt und ihm neue Sichtweisen eröffnet.
Was als Zufallsbegegnung beginnt, wird zu einer tiefgehenden Freundschaft, die Stephan lehrt, was wirklich zählt.
Karl lebt sein Leben völlig anders als Stephan. Während Stephan ständig mit Gedanken an To-do-Listen, Verpflichtungen und die Zukunft beschäftigt ist, strahlt Karl eine Gelassenheit aus, die Stephan fasziniert. Wie schafft es dieser Mann, so präsent, so zufrieden zu sein?
Drei Inspirationen aus dem Buch:
1️⃣ Echte Verbindungen entstehen durch ehrliches Interesse: Ein einfaches Gespräch kann der Beginn einer tiefgehenden Freundschaft sein. Wenn wir zuhören und uns wirklich für unser Gegenüber interessieren. Statt oberflächlicher Smalltalk-Fragen sollten wir uns trauen, tiefer zu gehen und echte Gespräche zu führen.
2️⃣ Das Hier und Jetzt ist alles, was wir haben: Die Vergangenheit können wir nicht ändern, die Zukunft nicht kontrollieren. Das Einzige, was uns wirklich gehört, ist dieser Moment. Doch oft verbringen wir unsere Zeit damit, in Gedanken woanders zu sein. Das Buch erinnert uns daran, dass der gegenwärtige Moment das einzige ist, was wirklich zählt.
3️⃣ Sammle Glücksmomente statt Dinge: Besitztümer verlieren mit der Zeit an Wert, Erinnerungen jedoch nicht. Ob ein Lächeln, das Rauschen des Windes oder ein gutes Gespräch, die wertvollsten Schätze sind oft die kleinen, unscheinbaren Augenblicke.
„25 letzte Sommer“ ist mehr als eine Geschichte. Es ist eine Einladung, das eigene Leben bewusster zu gestalten. Es zeigt uns, dass die schönsten Erinnerungen oft nicht geplant sind, sondern in den kleinen, achtsamen Momenten entstehen. Die Begegnung zwischen Stephan und Karl macht eines deutlich: Wir haben weniger Zeit, als wir denken. Doch es liegt in unserer Hand, wie wir diese Zeit nutzen.
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Matthias –
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