Die Psychologie der Macht

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(1 Buchbewertung)

von: Carsten Schermuly

 

Macht verdirbt den Charakter, oder doch nicht? Dieses weitverbreitete Vorurteil wird im Buch „Die Psychologie der Macht: Wie sie uns und das Zusammenleben prägt“ von Carsten Schermuly eindrucksvoll hinterfragt. Statt Macht zu verteufeln, lädt der Autor dazu ein, Macht neu zu denken und das als Werkzeug für positive Veränderung, bewusstes Miteinander und verantwortungsvolle Führung.

Carsten Schermuly öffnet in diesem Buch den Blick für die oft unterschätzten psychologischen Prozesse hinter Machtstrukturen. Er beleuchtet, wie sich Macht in Organisationen und der Gesellschaft manifestiert, welche Mechanismen dahinterstecken und wie sie unser Denken, Handeln und Zusammenleben beeinflussen. Dabei räumt er mit Klischees auf und zeigt, dass Macht nicht automatisch manipulativ oder destruktiv sein muss. Sie kann auch gestaltend, motivierend und verbindend wirken.

Drei Inspirationen aus dem Buch:

1️⃣ Nicht jede Macht ist gleich und nicht jede Macht wirkt gleich. Das Verständnis der unterschiedlichen Machtformen (Bestrafungsmacht, Belohnungsmacht, Expertenmacht, legale Macht, charismatische Macht) hilft, Führung und Einfluss differenzierter zu betrachten.

2️⃣ Bestrafungsmacht ist ein gefährlicher Weg: Sie erzeugt keine Veränderung, sondern Angst und führt häufig nur zur Vertuschung statt zur Entwicklung.

3️⃣ Erfolgreiche Führung braucht mehr als Fachkompetenz, sie braucht Beziehungskompetenz: Die Erkenntnis, dass effektive Führungskräfte nicht nur Netzwerke knüpfen, sondern vor allem exzellent kommunizieren, hat mein eigenes Führungsverständnis erweitert.

Dieses Buch ist ein Augenöffner für alle, die Verantwortung tragen, sei es im Team, in Organisationen oder in der Gesellschaft. „Die Psychologie der Macht“ macht deutlich: Macht ist kein Makel, sondern eine Möglichkeit. Wer sie reflektiert, bewusst und konstruktiv einsetzt, kann nicht nur erfolgreicher führen, sondern auch das Miteinander stärken. Es ist an der Zeit, Macht neu zu denken und das als Werkzeug für Veränderung statt als Waffe der Kontrolle.

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Buchbewertungen (1)

1 Rezension für Die Psychologie der Macht

  1. Bewertet mit 3 von 5

    Matthias

    .

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