Sieger erkennt man am Start – Verlierer auch

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(1 Buchbewertung)
Kurzfassung

Sieger erkennt man am Start – Verlierer auch von Dieter Lange behandelt die Frage, warum Menschen sich selbst im Weg stehen und zeigt, wie eine veränderte innere Haltung zu mehr Klarheit, Gelassenheit und Erfolg führen kann. Im Fokus stehen das Trennen von Ereignis und eigener Bewertung sowie das bewusste Arbeiten an der eigenen Einstellung als Grundlage für Verhalten und Entscheidungen. Das Buch verbindet eine teils provokante, paradoxe Denkweise mit anschaulichen Beispielen aus Coaching und Management und macht deutlich, warum die Auseinandersetzung mit Erwartungen, Emotionen und Ego gerade heute so relevant ist.

Worum es wirklich geht

Das Kernproblem, das dieses Buch bearbeitet, ist weniger mangelnde Kompetenz als eine innere Dynamik, die Fortschritt blockiert: Menschen halten an Erwartungen, Deutungen und Gewohnheiten fest und leiden dann an den Folgen dieser eigenen inneren Konstruktionen. Der Alltag wird dadurch nicht nur schwerer, sondern auch enger, weil man die Realität ständig mit einem inneren Soll abgleicht.

Der zentrale Gedanke dahinter ist radikal einfach: Du kannst nicht kontrollieren, was geschieht, aber du bist sehr wohl verantwortlich dafür, wie du es erlebst und welche Bedeutung du dem Ganzen gibst. Wer seine Wahrnehmung, seine Erwartungen und seine emotionale Reaktion besser versteht, gewinnt Handlungsspielraum zurück und wird weniger getrieben.

Relevant ist das Buch heute, weil viele Entscheidungen und Konflikte nicht auf der Sachebene eskalieren, sondern auf der Ebene von Angst, Anerkennung, Vergleich und gekränktem Ego. Genau dort setzt Lange an, indem er die Leserinnen und Leser immer wieder zur Frage führt: Welche Haltung steuert mich gerade und ist sie hilfreich?

Für wen ist dieses Buch besonders geeignet?

✅ Menschen, die in Veränderungsprozessen stecken und eine neue, offenere Sicht auf Erfolg und Misserfolg entwickeln wollen
✅ Führungskräfte, Coaches oder Mitarbeitende, die verstehen wollen, wie Einstellung, Wahrnehmung und Verhalten zusammenhängen
✅ Leserinnen und Leser, die sich weniger von Erwartungen, Angst und Vergleichen treiben lassen wollen und mehr innere Ruhe suchen

Für wen eher nicht?

❌ Wenn du einen klassischen Erfolgsplan mit festen Schrittfolgen, Checklisten und eindeutig messbaren Methoden erwartest
❌ Wenn du mit provokanten Paradoxien und der Aufforderung zu konsequenter Selbstverantwortung wenig anfangen kannst

Welches Problem löst das Buch?

Viele Menschen scheitern nicht an fehlendem Talent, sondern an:

  • automatischen, emotional getriebenen Reaktionsmustern, die Entscheidungen und Verhalten unbewusst steuern
  • überhöhten Erwartungen, die Frust erzeugen, sobald die Realität anders ausfällt als gedacht
  • einem inneren Kampf zwischen Ego und dem, was sie eigentlich sein oder leben wollen

Genau hier setzt das Buch an und zeigt, wie mehr Klarheit und Gelassenheit möglich wird, wenn man Erwartung, Bewertung und Emotionen als gestaltbare Faktoren erkennt und die eigene Einstellung gezielt in den Mittelpunkt der Veränderung stellt.

Zentrale Prinzipien aus dem Buch

1️⃣ Entscheidungen sind emotionaler, als wir zugeben
Der Gedanke, dass Entscheidungen praktisch immer an Emotionen gekoppelt sind, verändert den Blick auf Selbstdisziplin und Motivation. Es geht weniger darum, sich zu zwingen, sondern darum, zu verstehen, welche Gefühle dich gerade steuern und welche Schwelle dich wirklich in Bewegung bringt. Veränderung passiert dann, wenn entweder Druck groß genug ist oder echte Begeisterung entsteht.

2️⃣ Nicht das Ereignis macht dich unruhig, sondern deine Erwartung daran
Das Buch schärft konsequent die Trennung zwischen dem, was passiert, und dem, was du daraus machst. Viel Stress entsteht, weil wir künftige Situationen mit Befürchtungen aufladen oder Ergebnisse erzwingen wollen. Als praktische Richtung bleibt hängen: Wer seine Erwartungen prüft und bewusst lockert, erlebt oft sofort mehr innere Freiheit, auch wenn die äußere Situation gleich bleibt.

3️⃣ Akzeptanz als Fähigkeit statt als Floskel
Lange definiert Glück nicht als Dauerzustand, sondern als eine Haltung der Annahme dessen, was ist. Das ist keine passive Resignation, sondern eine Art innerer Startpunkt, von dem aus Handeln wieder klarer wird. Dazu passt auch die Idee, dass echte Zufriedenheit nicht aus der nächsten Wunscherfüllung entsteht, sondern eher aus dem Loslassen des permanenten Getriebenseins durch Wünsche und Vergleiche.

👉 Das Buch liefert hier viele Denkanstöße. Gerade die Reibung, die manche Aussagen auslösen, ist Teil des Effekts.

Fazit

Sieger erkennt man am Start – Verlierer auch ist besonders empfehlenswert, wenn du deine innere Haltung so verändern willst, dass du in Beruf und Alltag weniger reaktiv und dafür bewusster, ruhiger und klarer handelst.
Wer bereit ist, Verantwortung für die eigenen Erwartungen, Bewertungen und emotionalen Muster zu übernehmen, erhält einen greifbaren Nutzen: mehr Handlungsspielraum in Situationen, die sich äußerlich oft gar nicht sofort ändern lassen.

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Rezensionen (1)

1 Rezension für Sieger erkennt man am Start – Verlierer auch

  1. Bewertet mit 4 von 5

    Matthias

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